22. März 2017

März! Wir nähern uns mit grossen Schritten Ostern, unserem christlichen Fest!
Als Mutter einer sechsjährigen Tochter ist es für mich immer sehr zwiespältig, wie ich es ihr erklären soll. Ich weiss nicht, ob das einige von euch nachvollziehen können. Denn erst passiert ja etwas schreckliches, Jesus wird gekreuzigt. Dann an Ostersonntag steht er von den Toten auf. Wie wirkt so etwas auf Kinder? Ich kann mich, ehrlich gesagt, nicht mehr daran erinnern, wie das bei mir war...
Nun bin ich gespannt, wie das die Religionslehrerin den Kindern erklären wird...das Töchterlein geht auf eine katholische Grundschule, das war mir sehr wichtig. Ich bin auch im katholischen Glauben erzogen worden und ich habe es nie als negativ empfunden. Traurig finde ich aber, dass es so viele Menschen gibt, die vergessen haben, dass wir ein christlich geprägtes Land sind. 
Wenn ich die ganzen Dekohasen, -Eier und dergleichen sehe, frage ich mich oft, ob die Menschen noch wissen um was es beim Osterfest geht?
Ich bin bestimmt nicht ultrareligiös und ich gehe nicht jeden Sonntag in die Kirche, denn meine Einstellung ist: Gott interessiert nicht, ob ich jeden Sonntag in die Kirche gehe, sondern ob ich ein christliches Leben führe, in dem ich mich um andere kümmere...

So, dass waren meine Gedanken zum heutigen Tag.

Nun kommen noch ein paar Bilder von Dekorationen, denn ohne kann ich nicht...





Eure Tanja 


Kommentare:

Rebecca hat gesagt…

Hallo liebe Tanja,

gerade bin ich auf deinen Blog gestoßen.. Sehr schöne und wahre Worte hast du da gefunden.. Finde es auch sehr wichtig, dass die eigentliche Bedeutung Osterns nicht in Vergessenheit gerät. Es ist auf jeden Fall wert, sich um den christlichen Usprung Osterns Gedanken zu machen.. Vielen Dank für diesen wichtigen Denkanstoß!

Ich würde mich sehr freuen, wenn du mal bei mir vorbeischaust.. Ich bin noch nicht lange dabei :)

Ganz liebe Grüße,
Rebecca

Nicole B. hat gesagt…

Hallo liebe Tanja,
ich finde, ein gesundes Mittelding ist genau richtig.
Ostern als fröhliches buntes Fest zu feiern und gleichzeitig auch den religösen Hintergrund zu beachten, mit dem wir wohl alles groß geworden sind.
Das sollten wir auf keinen Fall vergessen.
Aber die Freude über das Erwachen der Natur, denn die bunten Eier sind ja ein Symbol der Fruchtbarkeit, sollten wir auch beibehalten.
Ganz liebe Grüße
Nicole

Kleine Se(e)ligkeiten hat gesagt…

LIebe Tanja,
du sprichst mir aus dem Herzen von wegen dem wahren SInn von Ostern... Ich finde es ehrlch gesagt, auch erschreckend, wie wenig die Menschen in unserem Land noch über die Bedeutung religiöser feiertage und Feste wissen!
Zu deinen Oster-Kindergedanken:
Ich habe meinen Kindern und nun auch Enkelkindern die Geschichte einfach so erzählt. Kinder haben da meistens gar kein Problem mit. Wir denken oft viel zu §erwachsen" im Blick darauf, wie das für Kinder ist. Für KInder ist es einfach so! Und man kann den Schwerpunkt beim Erzählen der Otergeschichte ja ganz eindeutig auf die Auferstehung legen, auf die große Freude, die das bedeutet!
Den Teil mit der Kreuzigung soll man nicht auslassen, natürlich nicht, aber man mus das nicht in allen Einzelheiten ausmalen! Der Satz: Böse Menschen, die Jesus nicht leiden konnten und die nicht auf das hören wollten, was Jesus sagt, haben ihn umgebracht.... reicht eigentlich völlig. In der Regel habenKInder da gar keine so großen Probleme mit!
Ich wünsche euch "gute" Erzählstunden und viel Osterfreude!!
LG Sabine

Karina Jobst hat gesagt…

Liebe Tanja,
ich habe Dich gerade entdeckt und ich finde dein Beitrag zum Thema Glauben/Ostern sehr interessant. Ich bin ziemlich streng katholisch erzogen und bin der gleichen Meinung wie Sabine. Es ist sehr traurig, dass viel Menschen den religiösen Hintergrund nicht kennen. Für mich gerade jetzt die Zeit vor Ostern ist eine besondere Zeit..... zum Nachdenken zum Bekehren....
Vielen Dank, dass Du es angesprochen hast.
Ich wünsche Dir ein wunderschönes WE und würde mich auch über deinen Besuch bei mir sehr freuen. Ganz liebe Grüße Karina